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Die Open-Access-Tage 2021 werden vom 27. bis 29. September online stattfinden, organisiert vom Projekt open-access.network.
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Monday, September 27 • 16:00 - 17:30
Session #4: OA in der Aus- und Weiterbildung

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Zugangslink: https://tinyurl.com/4fyumt6n

Moderation: Viola Voß

In diesem Raum finden nacheinander die folgenden Vorträge statt:

Collaborative Open Access Publishing - A Field Report (Ina Blümel & Simon Worthington)

Practice-oriented teaching in the field of Open Science is becoming increasingly important in information science, as later jobs require less theoretical knowledge and more experience in dealing with data science tools and scientific infrastructures. The presented project exemplifies what such teaching can look like for the use case of collaborative writing and OA publishing. It was carried out with students in the 6th semester of the Bachelor's degree programme in Information Management at Hannover University of Applied Sciences and Arts, as part of a Data Science course in the summer semester 2021.
In the context of the research cycle, the topic of analysing, writing, referencing and publishing plays a major role. Numerous tools have been developed or used in this context as an alternative to commercial products, even if they were not always originally intended for this purpose. Furthermore, various options of publication are possible, and non-commercial publication initiatives in particular find a creative playground in the use and interconnection of diverse tools, formats and data types. Testing the respective pipeline is particularly effective when many authors are working on a publication at the same time.
This setting was chosen for the student project, in which 14 students, guided by two teachers, wrote a book within six weeks in a corona remote setting. In this process, FOSS tools Zotero, Fidus Writer, Vivliostyle, Zotero, and connected services Github and Github pages were applied in an integrated way. Building on previous semester courses on Linked Data and Metadata, Persistent Identifiers such as ORCID and DOI were practically applied in the universe of PIDgraphs, and the students' Web Science knowledge was expanded en passant for multi-format outputs. The presentation explains the methodological-didactic procedure, the pipeline, the result and the pitfalls. The submission is in conjunction with a workshop submission on the publication pipeline. (Dieser Beitrag wird auf Deutsch gehalten)

Zur Vereinbarkeit von Arbeitspraxis und Weiterbildungsbedarf (Ben Kaden & Anita Eppelin)

Die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung der mit Open-Access-Themen befassten Mitarbeiter*innen an Hochschulbibliotheken ist eine notwendige Voraussetzung zur Absicherung optimaler lokaler Entscheidungs-, Steuerungs- und Entscheidungsprozesse mit Bezug zu Open Access. Über Projekte wie beispielsweise open.access.network oder auch die entstehende Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access im Land Brandenburg (VuK) entstehen umfangreiche Informations- und Schulungsangebote, die diese Notwendigkeit und den Bedarf aufgreifen.
In der Praxis zeigt sich jedoch, dass Fort- und Weiterbildungen oft weniger systematisch und zielführend wirken, als es erwartbar wäre und wünschenswert ist. In einem Projekt des Ministeriums für Forschung, Wissenschaft und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) untersuchten wir mit einer Fallstudie anhand der Hochschulen im Land Brandenburg die konkreten Anforderungen und Rahmenbedingungen zu Fort- und Weiterbildungsprogrammen für die mit Open Access befassten Personen in den Hochschulbibliotheken. Es zeigte sich, dass generische Schulungsformate nicht zuletzt aus arbeitsorganisatorischen und strukturellen Gründen nur eine eingeschränkte Wirkung entfalten können.
Um den nachweislich vorhandenen Schulungs- und Fortbildungsbedarf sowie die in der Community vorliegenden Potentiale präziser und wirksamer aufgreifen zu können, schlagen wir ein Set von Maßnahmen und Formaten vor, die dem festgestellten Bedarf unter Berücksichtigung der tatsächlichen Rahmenbedingungen Rechnung tragen. In der Präsentation erläutern wir die Einsichten aus dem Projekt, die vorgeschlagenen Maßnahmen und ihre Verankerung in die seit April 2021 im Aufbau befindliche Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access im Land Brandenburg (VuK).

Nachhaltig für Open Access begeistern – Oder: Wie erreiche ich die Wissenschaftler:innen meiner Einrichtung? (Linda Martin)

Die Train-the-Trainer-Workshops für Open-Access-Multiplikator:innen stellen eine wichtige Säule des Kompetenzvermittlungs- und Vernetzungsangebotes von open-access.network dar. Seit dem erstmaligen Angebot im November 2020 konnte die zwölfteilige Reihe verschiedene Institutionen adressieren. Gemein ist den Teilnehmer:innen jedoch ihre Tätigkeit als Open-Access-Beauftragte bzw. publikationsunterstützendem Personal. Auf einer Gratwanderung zwischen der Vermittlung von didaktischen Methoden und Open Access relevanten Themen, bietet die Veranstaltungsreihe Ideen zur Umsetzung von Schulungen, Workshops, usw. an der eigenen Einrichtung. Das Format unterstützt die Schulenden bei der Sensibilisierung für die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppen. Gleichsam erhalten die Teilnehmer:innen selbst Informationen und Tipps zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Open Access.
Die Auswahl der zu behandelnden, Open Access relevanten Themen erfolgt durch Abfrage im Vorfeld. Ob „Transformation“, „Repositorien“, „Finanzierung“: Die Teilnehmer:innen entscheiden, worüber sie miteinander in Gespräch kommen. Neben einem Input-Vortrag bzw. einem Good-Practice-Beispiel, welcher*s auf den Adressatenkreis zugeschnitten ist, gelingt der gemeinsame Wissens- und Erfahrungsaustausch mithilfe von Arbeitsaufträgen und Fragestellungen. Diese greifen zuvor benannte, um Open Access konzentrierte Bereiche auf und ermöglichen eine zielorientierte Diskussion in Kleingruppen und Plenum.
Die Relevanz der Train-the-Trainer-Workshops bemisst sich an der Schlüsselfunktion Ihrer Mitwirkenden: Sie unterstützen Wissenschaftler:innen bei der Publikation ihrer Forschungsergebnisse und stehen diesen mit (den neu gewonnenen) Informationen beratend zur Seite. Gleichzeitig ermöglichen erworbene Kenntnisse über interaktive Schulungsmethoden den Workshop-Absolvent:innen, an der eigenen Einrichtung für Open Access zu begeistern. Das Publikationsverhalten der Forscher:innen soll auf Basis eines eigenen Schulungsangebotes nachhaltig verändert werden. Darüber hinaus tragen der gemeinsame Wissens- und Erfahrungsaustausch der Open-Access-Beauftragten zur Schaffung einer Community of Practice bei.
Der Vortrag möchte die Stimmen der Teilnehmer:innen abbilden: Treten wiederkehrende Fragen und Erfahrungswerte bezüglich Veranstaltungs- und Beratungsangeboten rund um Open Access auf? Gilt es vielleicht mehr, als nur die Wissenschaftler:innen zu begeistern?

Speakers
BK

Ben Kaden

Fachhochschule Potsdam (Germany)
Ben Kaden arbeitet seit April 2021 in der im Aufbau befindlichen Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Acess im Land Brandenburg.
AE

Anita Eppelin

Fachhochschule Potsdam (Germany)
LM

Linda Martin

Universität Bielefeld - open-access.network, Germany
Linda Martin, tätig an der Universitätsbibliothek Bielefeld, richtet Train-the-Trainer-Workshops für Open-Access-Multiplikator*innen im Rahmen des Projekts open-access.network aus. Während und nach ihrem Abschluss im Fach "Moderne Europäische Geschichte" sammelte sie praktische... Read More →
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Ina Blümel

Senior Researcher, TIB&HS Hannover
Ina is a trained architect with project management experience mainly in the field of knowledge-based, computational planning and design processes. She holds a PhD in Information Science from the HU Berlin, and has been appointed as a professor at Hanover University of Applied Sciences... Read More →


Monday September 27, 2021 16:00 - 17:30 CEST
Raum B Link zum Raum in der Sessionbeschreibung und unter "Video Stream"